⚠️ Warnzeichen beim Eisklettern – oft unterschätzt ❄️🧊
Nicht nur bei der Lawinengefahr gibt es klare Warnzeichen. Die wenigsten denken daran, wenn sie Eisklettern gehen.
Gerade jetzt ist es ein typisches Szenario: tagsüber warm, nachts kalt.
Ein kurzes Beispiel:
➡️ Tagsüber weicht die Wärme das Eis auf, Wasser läuft unter die Struktur
➡️ In der Nacht friert es wieder an
➡️ Das Eis wirkt am Morgen kompakt, ist aber innerlich oft geschwächt
Risse, hohle Geräusche, Wasser hinter dem Eis oder plötzlich abbrechende Strukturen sind klare Alarmzeichen.
Wer diese nicht erkennt oder falsch einschätzt, setzt sich unnötig großer Gefahr aus.
👉 Gute Planung, Beobachtung vor Ort und Erfahrung sind beim Eisklettern genauso wichtig wie beim Skitourengehen.
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Mit teils starkem Wind aus südlichen Richtungen entstehen teils leicht auslösbare Triebschneeansammlungen. Die meist kleinen Triebschneeansammlungen können teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2000 m. Vorsicht vor allem in Rinnen und Mulden sowie in Kammlagen.
Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.