Gefahrenstufe 2 – mäßig
am 23. März 2026
- Gefahrenmuster
- lockerer schnee und wind
- schneearm neben schneereich
In der Nacht fallen bis zu 10 cm Schnee, lokal bis zu 15 cm.
Triebschneeansammlungen liegen auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche, besonders an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m, auch an sehr steilen West- und Osthängen oberhalb von rund 2500 m sowie an sehr steilen Südost-, Süd- und Südwesthängen in der Höhe.
Im unteren Teil der Schneedecke sind störanfällige Schwachschichten vorhanden.
Steile Sonnenhänge: Die Wetterbedingungen führen zu einer Anfeuchtung der Schneedecke. Dies vor allem bei Sonneneinstrahlung.
Triebschnee und schwachen Altschnee beachten.
Mit Neuschnee und Wind entstehen im Verlaufe der Nacht meist kleine Triebschneeansammlungen. Schon einzelne Wintersportler können stellenweise Lawinen auslösen. Diese können teilweise in oberflächennahen Schichten anreißen und mittlere Größe erreichen. Vorsicht vor allem an sehr steilen Nordwest-, Nord- und Nordosthängen oberhalb von rund 2200 m sowie an sehr steilen West- und Osthängen oberhalb von rund 2500 m, vereinzelt auch an sehr steilen Südost-, Süd- und Südwesthängen im Hochgebirge. Gefahrenstellen liegen in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie in Kammlagen.
Einzelne Wummgeräusche können auf die Gefahr hinweisen. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich.
Zudem können vereinzelt Lawinen in bodennahen Schichten anreißen. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m. Solche Gefahrenstellen sind selten aber kaum zu erkennen. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee. Lawinen können mittlere Größe erreichen.